Morgenroutine

Meine Morgenroutine: Wie ich gelassen in den Tag starte


Meine Morgenroutine hat sich im Laufe der letzten Jahre immer wieder verändert.

Es gab Zeiten, da war mein Morgen ganz fest geplant. Ich wollte unbedingt bestimmte Dinge jeden Tag machen und habe versucht, meine Routine konsequent durchzuziehen.

Eine Zeit lang bin ich sogar morgens um 5 Uhr aufgestanden, um an einem Online-Kurs für Kundalini Yoga teilzunehmen. Eine Stunde Yoga am frühen Morgen – das klingt vielleicht für manche ziemlich früh. Für mich hat es damals aber sehr gut getan.

Yoga am frühen Morgen

Gerade Kundalini Yoga am Morgen hat mir über eine längere Zeit sehr viel gegeben. Früh aufzustehen, eine Stunde Yoga zu machen und danach in den Tag zu starten, war für mich ein schöner Moment nur für mich.

Es gab auch andere Phasen, in denen ich morgens regelmäßig 20 Minuten meditiert habe. Manchmal habe ich mir eine Stunde für Yoga genommen, manchmal waren es nur 20 Minuten.

Ich habe im Laufe der Jahre also ganz unterschiedliche Morgenroutinen ausprobiert.

Und heute merke ich: Es muss gar nicht immer gleich sein.

Meine Morgenroutine hat sich verändert

Früher war ich teilweise sehr streng mit mir. Ich wollte meine Routine unbedingt durchziehen und hatte das Gefühl, dass ich etwas falsch mache, wenn ich mein gewohntes Programm nicht geschafft habe.

Heute sehe ich das viel entspannter.

Meine Morgenroutine ist flexibler geworden und dadurch für mich auch natürlicher.

Aktuell mache ich morgens als Erstes gerne ein paar Atemübungen. Danach schreibe ich häufig in mein Journal. Gerade im Moment schreibe ich sehr viel und genieße es, meine Gedanken zu Papier zu bringen.

Yoga mache ich momentan meistens eher abends oder einfach dann, wenn es in meinen Tag passt.

Und genau das fühlt sich für mich heute richtig an.

Ich muss nicht mehr jeden Morgen eine bestimmte Zeit meditieren, Yoga machen oder ein festes Programm abarbeiten.

Ich höre mehr darauf, was ich brauche.

Was sich über die Jahre verändert hat, ist vor allem mein Umgang mit meiner eigenen Routine.

Ich habe gelernt, mehr darauf zu achten, was mein Körper und auch mein Kopf gerade brauchen.

Manchmal brauche ich Bewegung.

Dann tut mir Yoga gut oder ein Spaziergang an der frischen Luft.

Manchmal brauche ich Ruhe und möchte meditieren.

An anderen Tagen habe ich viele Gedanken und möchte lieber schreiben.

Und manchmal ist eine Atemübung genau das, was ich gerade brauche.

Für mich gehört deshalb heute nicht mehr unbedingt eine ganz bestimmte Morgenroutine zur Achtsamkeit. Viel wichtiger ist, dass ich mir jeden Tag einen Moment nehme, in dem ich bewusst bei mir ankomme.

Für mich gibt es nicht nur den einen Weg

Was ich durch meine verschiedenen Morgenroutinen gelernt habe: Es gibt nicht die eine perfekte Routine.

Was mir vor ein paar Jahren gutgetan hat, muss heute nicht mehr genauso passen.

Und manchmal verändert sich auch innerhalb eines Tages, was ich brauche.

Deshalb mache ich inzwischen Yoga, Meditation oder Atemübungen nicht mehr nur, weil sie auf meiner To-do-Liste stehen. Ich mache sie, weil ich merke, dass sie mir guttun.

Dabei muss es auch nicht immer morgens sein.

Wenn ich morgens keine Zeit oder keinen Kopf für Yoga habe, kann ich es auch am Abend machen. Wenn mir gerade viele Gedanken durch den Kopf gehen, kann ich schreiben. Und wenn ich merke, dass ich raus muss, gehe ich eine Runde in die Natur.

Für mich gibt es inzwischen viele verschiedene Wege, wieder mehr mit mir selbst in Verbindung zu kommen.

Durch Meditation.

Durch meinen Atem.

Durch Yoga und Bewegung.

Durch das Schreiben.

Oder einfach durch einen Spaziergang in der Natur.

Wenn ich draußen unterwegs bin, kann das für mich genauso eine Art Meditation sein. Ich komme aus meinem Kopf heraus, nehme meine Umgebung wahr und bin wieder mehr im Moment.

Im Grunde geht es für mich bei all diesen Dingen um dasselbe:

Immer wieder bewusst bei mir anzukommen.

Das muss nicht kompliziert sein und auch nicht lange dauern.
Manchmal helfen schon ein paar ruhige Minuten am Morgen, um bei sich selbst anzukommen. Wenn du magst, kannst du dafür auch meine 10-minütige Morgenmeditation auf Spotify nutzen.
Vielleicht passt sie ja auch in deine Morgenroutine. 🌿

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