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Meine Abendroutine: Wie ich den Tag bewusst loslasse

Ich habe in den letzten Jahren immer mehr darauf geachtet, wie ich meinen Abend gestalte und was mir guttut, um langsam zur Ruhe zu kommen.

Ich habe zum Beispiel für mich herausgefunden, dass Fernsehen am Abend nicht so gut für mich funktioniert. Wenn ich abends noch einen Film schaue, merke ich oft, dass mich das irgendwie aufregt und ich danach nicht so gut einschlafen kann.

Deshalb schaue ich Filme mittlerweile lieber tagsüber. Wenn ich frei habe und Lust darauf habe, nehme ich mir einfach bewusst die Zeit dafür. Aber kurz vor dem Schlafengehen brauche ich meistens eher Ruhe.

Gedanken aufschreiben


Manchmal merke ich abends, dass noch viele Gedanken in meinem Kopf sind. Dann nehme ich gerne noch einmal mein Journal und schreibe etwas auf oder mache eine Meditation.

Manchmal sind es einfach Gedanken, die mir durch den Kopf gehen. Manchmal reflektiere ich noch einmal kurz den Tag.

Was war heute schön?
Was hat mich beschäftigt?
Wie habe ich mich eigentlich gefühlt?

Ich finde, allein das Aufschreiben hilft mir oft schon, ein bisschen Abstand zu den Gedanken zu bekommen.

Entspannung und Yin Yoga

In letzter Zeit habe ich außerdem wieder mehr Dehnübungen in meinen Abend eingebaut.

Ich hatte eine Zeit lang ein bisschen Probleme mit dem Schlafen und habe deshalb geschaut, was mir abends helfen kann, besser herunterzufahren.

Dabei habe ich gemerkt, dass mir ruhige Dehnübungen sehr guttun. So eine Art Yin Yoga, bei dem ich ganz langsam in eine Position gehe und einfach ein bisschen dort bleibe.

Das hilft mir, aus dem Kopf herauszukommen und meinen Körper wieder bewusster wahrzunehmen.



Nicht jeder Abend ist gleich

Für mich gibt es dabei aber keine feste Routine, die jeden Abend genau gleich aussehen muss.

Manchmal schreibe ich. Manchmal dehne ich mich. Manchmal mache ich eine Entspannungsübung. Und manchmal brauche ich einfach nur Ruhe.

Ich habe über die Jahre gelernt, mehr darauf zu achten, was ich gerade brauche.

Für mich bedeutet ein achtsamer Abend deshalb nicht, alles perfekt zu machen. Es geht vielmehr darum, den Tag langsam ausklingen zu lassen und nicht bis zum letzten Moment immer noch neuen Input aufzunehmen.

Einfach irgendwann zu merken:

Für heute ist es genug-Ich darf loslassen.


Jetzt darf der Tag langsam zu Ende gehen.



Wenn du selbst am Abend ein paar Minuten zur Ruhe kommen möchtest, habe ich eine kurze 10-Minuten-Abendmeditation als Podcast aufgenommen. Vielleicht ist sie auch für dich ein schöner kleiner Übergang vom Tag in die Nacht.

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