Wie startest du morgens in deinen Tag? Vielleicht springst du direkt aus dem Bett, machst dir einen Kaffee, schaust auf dein Handy und denkst schon darüber nach, was heute alles erledigt werden muss. Bevor der Tag richtig begonnen hat, sind wir oft schon mitten im Alltag.
Eine Meditation am Morgen kann dir helfen, diesen Start etwas ruhiger zu gestalten. Du nimmst dir ein paar Minuten Zeit für dich, bevor die vielen Aufgaben und Gedanken des Tages beginnen.
Dabei musst du nicht lange meditieren. Schon fünf oder zehn Minuten können ein schöner Moment sein, um bewusst bei dir anzukommen.
In diesem Artikel erfährst du, warum eine Morgenmeditation guttun kann, wie du ganz einfach damit beginnst und wie du eine 10-Minuten-Meditation am Morgen mit mir ausprobieren kannst.
1. Warum Meditation am Morgen guttun kann
Vielleicht kennst du das: Kaum bist du aufgestanden, geht der Tag schon los.
Genau deshalb kann es schön sein, dir morgens ein paar Minuten für dich zu nehmen. Noch bevor du dich um alles andere kümmerst, kannst du einfach kurz innehalten, atmen und in Ruhe in deinen Tag starten.
Eine Meditation am Morgen kann dir dabei helfen, bewusst in den Tag zu starten. Du richtest deine Aufmerksamkeit für einige Minuten auf dich selbst und nimmst wahr, wie es dir gerade geht.
Vielleicht bist du noch müde. Vielleicht bist du schon voller Energie. Vielleicht hast du auch direkt viele Gedanken im Kopf.
Alles darf da sein.
Beim Meditieren musst du deine Gedanken nicht ausschalten. Das funktioniert meistens sowieso nicht. Gedanken kommen ganz von alleine. Du kannst sie einfach wahrnehmen und deine Aufmerksamkeit immer wieder zurück zu deinem Atem bringen.
So entsteht eine kleine Pause, in der du nichts leisten musst.
Eine Morgenmeditation kann deshalb ein schöner Teil deiner Morgenroutine werden. Du beginnst den Tag nicht sofort mit Handy, Arbeit und Aufgaben, sondern schenkst dir zuerst ein paar Minuten Ruhe.
Mit der Zeit kannst du dabei auch besser merken, was du gerade brauchst. Vielleicht brauchst du heute mehr Ruhe. Vielleicht möchtest du voller Energie in den Tag starten. Eine Meditation gibt dir die Möglichkeit, kurz nach innen zu schauen.
2. Meditation am Morgen für Anfänger: So einfach geht es
Wenn du noch nie morgens meditiert hast, brauchst du dir keine Gedanken machen. Du musst nichts können und auch keine besondere Erfahrung haben.
Für eine Meditation am Morgen für Anfänger brauchst du nur einen ruhigen Platz und ein paar Minuten Zeit.
Setz dich bequem hin. Du kannst auf einem Stuhl, auf deinem Bett oder auf einem Meditationskissen sitzen. Wichtig ist nur, dass du dich wohlfühlst.
Dein Rücken darf aufrecht sein, aber du musst nicht steif sitzen. Deine Hände kannst du locker auf deine Beine legen.
Wenn du möchtest, schließe deine Augen.
Dann richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Spüre, wie die Luft durch deine Nase einströmt. Beobachte, wie du wieder ausatmest. Du musst deinen Atem nicht verändern. Lass ihn einfach so fließen, wie er gerade ist.
Vielleicht bemerkst du deinen Bauch oder deine Brust, die sich beim Atmen bewegt.
Bleib für einige Atemzüge bei deinem Atem.
Dann kommen vielleicht Gedanken.
Das ist ganz normal.
Vielleicht denkst du an deine Arbeit, an einen Termin oder an etwas, das du heute noch erledigen möchtest. Das ist ok.
Nimm einfach wahr: Da ist ein Gedanke.
Und dann komm wieder zurück zu deinem Atem.
Genau das ist Meditation.
Du musst nicht zehn Minuten lang ohne einen einzigen Gedanken dasitzen. Es geht vielmehr darum, immer wieder bewusst zurückzukommen.
3. So kannst du eine Morgenmeditation in deinen Alltag einbauen
Du musst für eine Meditation am Morgen nicht extra eine Stunde früher aufstehen. Gerade am Anfang reichen fünf bis zehn Minuten.
Du kannst dir zum Beispiel nach dem Aufstehen einen ruhigen Platz suchen und dort ein paar Minuten sitzen.
Vielleicht möchtest du zuerst ein Glas Wasser trinken und dich danach für deine Meditation hinsetzen. Oder du meditierst nach deiner morgendlichen Dusche.
Probiere einfach aus, was zu dir passt.
Wenn du merkst, dass dir zehn Minuten am Morgen zu viel sind, starte mit fünf Minuten. Auch eine 5-Minuten-Meditation am Morgen kann eine schöne kleine Auszeit sein
Wichtig ist nicht, wie lange du meditierst. Viel wichtiger ist, dass du dir diese Zeit bewusst nimmst.
Vielleicht möchtest du deine Meditation jeden Morgen ungefähr zur gleichen Zeit machen. So kann sie langsam zu einem festen Teil deiner Morgenroutine werden.
Und wenn es an einem Tag nicht klappt, ist das auch kein Problem.
Du musst nicht perfekt sein.
Am nächsten Tag kannst du einfach wieder anfangen.
Mit der Zeit kann eine morgendliche Meditation zu einem kleinen Moment werden, auf den du dich freust. Ein Moment, in dem du noch nichts erledigen musst und einfach kurz bei dir sein darfst.
4. Deine 10-Minuten-Meditation am Morgen im Podcast
Du möchtest eine Morgenmeditation nicht alleine ausprobieren? Dann habe ich etwas passendes für dich.
In meinem Podcast findest du eine 10-minütige Meditation am Morgen, bei der ich dich Schritt für Schritt durch die Meditation begleite.
Du kannst dir dafür einen ruhigen Platz suchen, es dir bequem machen und einfach meiner Stimme folgen.
Du musst nicht überlegen, was du machen sollst. Du darfst für zehn Minuten ankommen, deinen Atem wahrnehmen und dir bewusst Zeit für dich nehmen.
🎧 Hier geht es zu meiner 10-Minuten-Morgenmeditation im Podcast.
Vielleicht möchtest du die Meditation direkt nach dem Aufstehen ausprobieren. Oder du hörst sie dir an, bevor du zur Arbeit gehst.
Es geht nicht darum, deinen Morgen perfekt zu gestalten. Es geht einfach darum, dir ein paar Minuten für dich zu nehmen.
Vielleicht suchst du dir einen ruhigen Platz, schließt für einen Moment die Augen und atmest ganz bewusst. Mehr brauchst du für den Anfang gar nicht.
Mit der Zeit kann diese kleine Pause zu einem schönen Teil deines Morgens werden. Ein paar Minuten, in denen du nicht sofort bei allem anderen bist, sondern erst einmal bei dir.

