achtsamkeitsland

Von Kassetten, Worten und der Geschichte hinter Achtsamkeitsland

Manchmal entstehen Dinge, die schon sehr früh in uns sind. Wenn ich heute darüber nachdenke, warum es Achtsamkeitsland gibt, muss ich tatsächlich an meine Kindheit zurückdenken.

Eine kleine Reise zurück in meine Kindheit

Schon als Kind habe ich sehr gerne gesprochen und aufgenommen. Ich hatte einen Kassettenrekorder, mit dem man selbst Kassetten besprechen konnte. Und das habe ich gemacht. Ich habe Dinge eingesprochen und einfach mit meiner Stimme experimentiert.

Später wurden aus den Kassetten CDs. Besonders zu Weihnachten haben wir in der Familie kleine Weihnachts-CDs aufgenommen. Meine Brüder haben meistens mit ihren Instrumenten etwas gespielt und ich habe vorgelesen oder gesprochen.

Damals hätte ich natürlich nicht gedacht, dass mich diese Freude an Stimme und gesprochenen Worten viele Jahre später wieder einholen würde.

Wenn ich heute zurückblicke, erkenne ich aber eine schöne Verbindung: Die Faszination für Stimme, Stimmausdruck und Geschichten war schon damals da. Und heute möchte ich meiner Stimme wieder mehr Raum geben.

achtsamkeitsland

Die Faszination für Stimme und Worte

Mich fasziniert bis heute, wie einzigartig jede Stimme ist und was Worte für eine Kraft haben können.

Wir sprechen jeden Tag mit anderen Menschen, aber wir sprechen auch ständig mit uns selbst. Welche Worte verwenden wir? Worte, die uns motivieren und guttun, oder Worte, die uns eher klein fühlen lassen.

Durch meine eigene Selbstreflexion und verschiedene Coachings habe ich für mich erkannt, wie wertvoll es ist, auf die eigenen Worte zu achten und welche Kraft sie auch haben können.

Sie können etwas erschaffen. Sie können berühren. Sie können Mut machen.

Mein eigener Weg zurück zu mir

Achtsamkeitsland ist auch aus meiner eigenen Entwicklung heraus entstanden.

In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit Meditation, Yoga, Atmung und Körperwahrnehmung beschäftigt. Ich habe sehr viel Yoga selbst praktiziert und dabei immer wieder erlebt, wie gut es tut, aus dem Kopf zurück in den Körper zu kommen.

Denn oft sind wir den ganzen Tag mit unseren Gedanken beschäftigt. Wir planen, organisieren, funktionieren und kümmern uns um vieles. Und dabei merken wir nicht, wie es uns geht.

Meditation hat mir geholfen, bewusster wahrzunehmen. Yoga hat mir geholfen, meinen Körper wieder mehr zu spüren. Der Atem wurde für mich zu einer einfachen Möglichkeit, immer wieder einen Moment zurück ins Hier und Jetzt zu kommen.

Und durch Selbstreflexion habe ich gelernt, mir selbst mehr zuzuhören und einen bewussteren Umgang mit meinen Worten.

Die letzten Jahre habe ich als Wellnessmasseurin gearbeitet. Und auch diese Erfahrung gehört für mich zu der Geschichte von Achtsamkeitsland.

Ich habe dabei erlebt, wie wertvoll ein Raum sein kann, in dem ein Mensch für einen Moment einfach sein darf. Ein Raum, in dem nichts geleistet werden muss und in dem man wieder mehr bei sich ankommen kann. Dabei wurde mir klar: Ich kann Räume halten, in denen etwas geschehen darf.

Und irgendwann entstand in mir der Wunsch, solche Räume auch mit meiner Stimme zu erschaffen.

Mit Meditationen, Atemübungen, inneren Reisen, Fantasiereisen, Yoga und natürlich mit Worten.

Nicht nur Räume zur Entspannung, sondern Räume, in denen du dich selbst wieder wahrnehmen kannst.




Wie Achtsamkeitsland entstanden ist

achtsamkeitsland garten

Der Name Achtsamkeitsland ist tatsächlich noch gar nicht so alt.
Vor ein paar Wochen war ich bei meinen Eltern im Garten und habe mich mit meinem Vater über das Phantasialand in Brühl unterhalten.
Und plötzlich kam mir der Gedanke: Wir reisen so viel nach außen. Wir besuchen andere Orte, erleben neue Dinge und lassen uns von anderen Welten begeistern.


Aber wie wäre es, wenn wir genauso neugierig auf unsere eigene innere Welt wären?
Eine Reise nach innen.
Und plötzlich war dieses Wort da:
Achtsamkeitsland.
Ich mochte den Gedanken sofort. Einen inneren Ort, den wir jederzeit besuchen können.
Mit einem bewussten Atemzug. Einer Meditation. Einer kleinen Fantasiereise. Ein paar achtsamen Worten.

Was Achtsamkeitsland sein möchte

Achtsamkeitsland möchte dich daran erinnern, immer wieder bei dir einzuchecken.
Dabei geht es mir nicht in erster Linie um Entspannung. Entspannung darf entstehen, aber für mich geht Achtsamkeit viel tiefer.
Es geht darum, wieder Kontakt mit dir selbst aufzunehmen. Deinen Körper zu spüren. Deinen Atem wahrzunehmen. Deine Gefühle zu erkennen. Deine innere Stimme zu hören.
Denn je klarer du mit dir selbst bist, desto bewusster kannst du auch dein Leben gestalten.


Willkommen im Achtsamkeitsland.

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